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Die Tanzgruppe, „Heimesche Boore“ allesamt Mitglieder des Senates der Närrischen Landskroner, also ausschließlich alles ehemalige Prinzen wurde 1997 während der Regentschaft von Prinz Hans I. (Zimmer) gegründet und können daher, in der Session 2008/2009, ihr 11jähriges Bestehen feiern. Die Jubiläumsfeierlichkeiten standen unter dem Motto „kameradschaftliche Bindungen innerhalb des Senates stärken und intensivieren“, und wurden schon am 4. Oktober 2008 bei einem gemeinsamen Essen im Restaurant Köhlerhof begonnen. Auch der ehemalige Prinz Wolfgang I. (Steinheuer) wurde als neues Mitglied der Heimesche Boore an diesem Abend aufgenommen und wird künftig mittanzen, so dass die tanzenden Boore jetzt aus 15 ehemaligen Prinzen bestehen. Von den Gründungsmitgliedern sind seit 1997 noch 3 Aktive mit dabei. Dies sind: Sigmund Belz, Rudi Marquard und Hans Zimmer.
Neben den inaktiven Mitgliedern Josef Adams, Dieter Förster, Karl-Heinz Breutigam, Albert Becker, Helmut Schaefer, Peter Horn, Norbert Müller und Mathias Schuchardt gehören zu der tanzenden Gruppe neben den Gründungsmitgliedern aktuell Ernst Füllmann, Hubert Füllmann, Horst (Hoppy) Holzem, Jürgen (Jogi) Scholl, Frank Heimermann, Günter Schreck, Detlef Greis, Manfred Prior, Manfred Schauermann, Joachim Krotki, Addi Burkert und Wolfgang Steinheuer an. Als Standartenträger fungiert als Nachfolger, nach dem Tode unseres allzeit beliebten und geschätzten Senators Willi Küls, weiterhin Paul Gemein.
 An diesem Abend im Restaurant Köhlerhof bedankten sich die Boore insbesondere bei ihren beiden Trainerinnen Jutta Hanisch und Petra Sion für ihr Engagement, denn ohne diese beiden würde es die Truppe nicht mehr geben. Sie werden die 15 „Jungs“ auch in dieser Session trainieren. In gemütlicher Runde wurde nochmals die 11 Jahre Revue passieren lassen. Unvergessen sind die Auftritte mit dem „Pferd“ alias Albert Becker, oder os Trien, einmal durch unsern all zu früh verstorbener Senator Klaus Runkel und zuletzt von Jogi Scholl dargestellt.
Wer die „Heimesche Boore“ in den letzten Jahren bei ihren Darbietungen auf den Sitzungen der „Närrischen Landskroner“ beobachten hat, wird sicher festgestellt haben, sie sind eine typisch persiflierende Truppe, wie viele dieser Art im rheinischen Fastelovend. Ihre Bekleidung ist eine Persiflage auf die damals in den Rheinlanden verhaßten Franzosenbesatzer und auf die unbeliebten Preußen. Ihre Kommandos und Tänze belächeln rheinisch fröhlich den allzu preußischen Parade-Exer-zierschritt früherer Zeiten.
Das närrische Publikum kann sich wieder auf den Auftritt der Heimesche Boore in der Heimersheimer Festhalle freuen, wenn es wieder heißt: „Auf dem Markt, auf dem Markt stoon die Boore …“.
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